Gesetz70 Jahre Grundgesetz

70 Jahre Grundgesetz

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Die Verabschiedung des Grundgesetzes am 8. Mai 1949 bedeutete für Deutschland einen Neuanfang.

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde am 8. Mai 1949 vom Parlamentarischen Rat verabschiedet und anschließend von den Alliierten gebilligt. Die drei westlichen Besatzungsmächte Frankreich, Großbritannien und die USA hatten die Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg mit dieser Aufgabe beauftragt. Das Grundgesetz war zunächst nicht als dauerhafte Verfassung geplant, da noch große Hoffnungen auf eine baldige Wiedervereinigung der sowjetischen Besatzungszone mit den Westzonen bestanden. Dem war nicht so: Die Wiedervereinigung dauerte schließlich über 40 Jahre.

Zunächst trat vom 10. bis 23. August 1948 auf der Herreninsel im bayerischen Chiemsee ein vorläufiger Verfassungskonvent zusammen, um grundlegende Prinzipien festzulegen. Beschlossen wurde eine starke Bundesregierung, keine Volksabstimmungen und nach den Erfahrungen der Vergangenheit nur begrenzte Befugnisse des Staatsoberhauptes. Am 1. September 1948 kamen dann die „Väter und Mütter“ des Grundgesetzes in Bonn zusammen. Der Ausschuss wurde von den elf Ministerpräsidenten der einzelnen Länder eingesetzt und bestand aus gewählten Abgeordneten der Länderparlamente, von denen die meisten Juristen oder Zivilisten waren Diener. Nur 4 der 65 Mitglieder waren Frauen.

Antitotalitäre Lehren des Nationalsozialismus
Wichtigstes Ziel war es, Lehren aus der Weimarer Republik und der nationalsozialistischen Diktatur zu ziehen. Dementsprechend wurde den gestärkten Grundrechten der Bürger besondere Bedeutung beigemessen. Diese legen fest, welche Rechte alle Menschen und insbesondere alle Bürger gegenüber den Organen der Hoheitsgewalt haben. Dazu gehören unter anderem der Schutz der Menschenwürde, die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Religionsfreiheit. Die geplanten dreimonatigen Beratungen in Bonn dauerten schließlich neun Monate, bis der Parlamentarische Rat schließlich das neue Grundgesetz verabschiedete.

„Heute ist der 8. Mai. Damit ist es vier Jahre her, dass der totale Krieg mit einer totalen Niederlage endete“, sagte Heinrich von Brentano, Mitglied des Parlamentarischen Rates und späterer Bundesaußenminister, damals in einer Rede und machte die historische Bedeutung dieses Ereignisses deutlich: „Und heute , vier Jahre später sind wir hier in Bonn, um die Gründung eines neuen und besseren Staates zu debattieren und zu verabschieden.“

41 Jahre später, nach dem Fall der Berliner Mauer und der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990, wurde das Grundgesetz zur Verfassung für ganz Deutschland.

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